Betroffene können ein Lied davon singen… wenn die Natur erwacht, erwacht auch der Heuschnupfen aus seinem Winterschlaf und ärgert seinen Menschen mit einer juckenden Nase, tränenden Augen, Niessattacken und anderen lästige Symptomen.

Unter Heuschnupfen versteht man eine Allergie gegen Pollen, also den Blütenstaub von Pflanzen. Das können Gräser- oder Getreidepollen sein, aber auch Pollen diverser Büsche und Bäume wie Hasel, Erle oder Birke oder anderer Pflanzen – die Auswahl ist groß!

Dementsprechend tritt Heuschnupfen in der Regel saisonal und am häufigsten im Frühjahr und Sommer auf. Dagegen abzugrenzen ist der allergische Dauerschnupfen, dessen Ursache z.B.in Allergien gegen Tierhaare, Schimmelpilze oder Hausstaubmilben zu suchen ist.

Bereits wenige Pollenkörner reichen aus, um bei einem Allergiker die typische, heftige Reaktion des Immunsystems auszulösen. Nahezu jeder vierte bis fünfte Erwachsene leidet unter Heuschnupfen, bei Kindern schwanken die Zahlen je nach Alter.

Die Diagnose wird in ärztlicher Behandlung u.a. anhand der Patientengeschichte, der Symptome sowie mit Haut-, Blut- und Provokationstests gestellt. Je nach Schwere der Symptome erfolgt die Therapie, da ein unbehandelter Heuschnupfen später auch zu stärkeren Beschwerden wie Asthma führen kann.

Für leichtere Beschwerden stehen eine Vielzahl bewährter Arzneimittel zur Verfügung, die durch sinnvolle nichtmedikamentöse Maßnahmen ergänzt werden können. Gemeinsam mit Ihnen finden wir das passende Präparat für Sie und verraten Ihnen, was Sie sonst noch tun können, um Ihr Wohlbefinden zu steigern.